Die Arbeiterkammer (AK) fordert eine Anhebung der Lkw-Maut in Österreich, um den Transitverkehr gezielt einzudämmen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die durch den hohen Durchgangsverkehr entstehenden Schäden effektiver auszugleichen. Die Initiative zielt darauf ab, die Infrastruktur zu entlasten und die finanziellen Belastungen zu optimieren.

Eine entsprechende Studie des Österreichischen Instituts für Raumplanung (ÖIR), die im Auftrag der AK erstellt wurde, bildet die Grundlage für diese Forderung. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden am Donnerstag offiziell präsentiert. Das Institut analysierte dabei insbesondere die bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten.

Aus der Studie geht hervor, dass der Staat signifikante Mehreinnahmen erzielen könnte, wenn der EU-rechtliche Rahmen vollständig ausgeschöpft würde. Konkret wird geschätzt, dass jährlich zusätzliche 450 Millionen Euro eingenommen werden könnten. Diese Summe verdeutlicht das finanzielle Potenzial einer Anpassung der Mautregelung.

Die AK plädiert somit für die volle Nutzung des EU-rechtlichen Spielraums, um sowohl die finanziellen Mittel zu erhöhen als auch den Transitfluss zu steuern. Durch die höhere Gebühr soll ein Anreiz geschaffen werden, den Transitverkehr zu reduzieren. Damit möchte die Arbeiterkammer eine nachhaltigere Lösung für die Verkehrsbelastung in Österreich erreichen.