Nordkorea hat erneut Geschosse in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert, wie der südkoreanische Generalstab sowie die Militärführung mitteilten. Die genaue Art der Projektile sowie deren Flugreichweite werden derzeit noch untersucht. Diese jüngsten Aktivitäten markieren bereits den dritten Raketentest innerhalb einer einzigen Woche.
Die Serie von Tests umfasst verschiedene Waffensysteme, darunter rund zehn ballistische Kurzstreckenraketen, die am vergangenen Donnerstag gestartet wurden. Zudem testete das Land seit der vorigen Woche zwei Raketentypen, die mit einem Streusprengkopf ausgestattet waren. Diese Tests erfolgen trotz eines bestehenden Verbots der Vereinten Nationen für ballistische Raketentests.
Parallel zu den militärischen Manövern gab es politische Signale aus dem engsten Kreis der Führung in Pjöngjang. Kim Yo Jong, die Schwester von Machthaber Kim Jong Un, äußerte sich zu einem möglichen Dialog mit den Vereinigten Staaten. Dabei lehnte sie Gespräche mit Washington vorerst ausdrücklich ab.
Als Begründung für die Ablehnung von Verhandlungen führte Kim Yo Jong an, dass die USA weiterhin an einer feindseligen Politik festhalten würden. Die Kombination aus militärischen Tests und der diplomatischen Verweigerung unterstreicht die anhaltenden Spannungen in der Region.

